Lopar im Kroatien-Lexikon
Lopar heißt der Ort, der mit 13 Kilometern am weitesten von der Stadt Rab entfernt ist – hier ähneln Sprache und Lebensweise am meisten der Vergangenheit. Die Insel hat nicht nur einen langen Sandstrand, auch „Paradiesstrand“ genannt, es gibt auch einen fruchtbaren Teil mit Ackerbau und Pflanzenwelt. Besonders attraktiv für Touristen ist die Verbindung zwischen dem feinen Strand, dem seichten und warmen Meerwasser und den Schatten spendenden Wäldern. Hier bietet sich ein idealer Ort für die ganze Familie, etwas weiter an den Stränden Sahara, Stolac und Ciganka finden FKK-Freunde ihre Region.
Ein Unterhaltungs-und Sportzentrum komplettiert das Freizeitangebot der Urlauber. Gut sind die Verkehrsverbindungen zu anderen Orten auf der Insel Rab, während der Saison kann der Besucher im Sommer per Fähre nach Baska auf Krk oder nach Senj auf das Festland fahren. Ein berühmter Einwohner von Lopar war der Steinmetz Marin, der Gründer des Zwergstaates San Marino auf dem Berg Titano war.
Lopar ist zwar der abgelegenste Ort auf der Insel Rab, jedoch ist der Fährhafen eine wichtige Verbindung der Insel Rab zur Insel Krk mit den Orten Senj und Baska. Mehr als 20 Sandstrände umgeben Lopar, der dichte und Schatten spendende Wald ist ein besonderer Vorteil für Familien mit Kindern. Der Ort wurde nach einer Kirche benannt die im 16. Jahrhundert gebaut wurde (St. Maria Neopari), außerdem sind noch Ruinen altertümlicher Wehranlagen zu sehen. Laut Überlieferungen soll der Steinmetz Marin, Gründer der Republik San Marino, hier geboren sein.



