Adria im Kroatien-Lexikon

Als Adria wird das Gebiet zwischen Balkan-und Apenninenhalbinsel bezeichnet, in der Region zwischen Prevlaka im Süden und dem Kap Savudrija im Westen gibt es zahlreiche vorgelagerte Inseln und Riffe. Das Gebiet gilt in Europa als einmalig, es ist sowohl bei Kreuzfahrern als auch bei Badeurlaubern und Wassersportlern aufgrund des angenehmen Klimas äußerst beliebt. Nicht einmal 50 Meter tief ist das Meer an der Küste Istriens, ab Pula wird es tiefer und vor der Insel Zirje liegt die größte Tiefe mit 250 Metern. Im Gegensatz zur deutschen Nordseeküste zum Beispiel merkt man Ebbe und Flut an der Adria kaum. Im Süden sind es nicht mehr als 40 Zentimeter, in Istrien erkennt man Schwankungen von bis zu einem Meter. Die Gezeiten sind sehr unterschiedlichen Meeresströmungen ausgesetzt, deshalb variieren sie zwischen einem halben und einem ganzen Tag. Die durchschnittliche Jahrestemperatur des Meeres beträgt 11 Grad Celsius, In Sommer ist oft eine Wassertemperatur von 22 bis 25, an der südlichen Adria und in Istrien sogar bis 27 Grad zu verzeichnen. Die Stärke der Wellen hängt von der Form der Küste sowie der Windstärke und der Reichweite des Windes ab. Normal beträgt die Wellenhöhe zwischen 50 Zentimetern und 1,5 Metern, selten sie Höhen von mehr als fünf Metern. Das Wetter an der Adria ist im Winter mild und regnerisch, im Sommer heiß und trocken. Je nach Region wechseln auch die Temperaturen: Im nördlichen Teil steigt das Thermometer im Juli gern auf 34 Grad Celsius, währen im Süden 38 Grad keine Seltenheit sind. Die häufigsten Winde sind der Bora und Jugo aus dem Süden sowie der Maestral aus Nordwesten.


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