Krka im Kroatien-Lexikon

In Kroatien gibt es sehr viele Naturschönheiten: Auf dem Land entfallen 9,2 und im Meer ein Prozent an Naturschutzgebiete. Von den insgesamt acht Nationalparks in Kroatien befinden sich drei auf Inseln (Kornati, Brijuni, Mljet), drei in den Gebirgsgebieten Risnjak, Nord-Velebit und Paklenica sowie zwei an den Ufern eines Flusses oder See (Krka, Plitvice Seen). Weiterhin gibt es in diesem Schönen Land noch 10 Naturparks, 73 Reservate, 27 Parklandschaften, 75 Naturdenkmäler sowie 120 Kulturdenkmäler aus dem Gartenbau. 380 Tier-und 44 Pflanzenarten sind ebenfalls dem Naturschutz unterstellt. Die Natur wird in Kroatien intakt gehalten, in Verbindung mit den einmaligen Landschaften, den zauberhaften Inseln und den schönen Sandstränden wird dem Urlauber reichlich Gelegenheit zur Erholung, Entspannung, Unterhaltung und Freizeitgestaltung geboten. Ein einmaliges Naturschauspiel erlebt der Besucher am Oberlauf des Flusses Krka, der von seinen 72 Kilometern Gesamtlänge etwa 24 Kilometer durch eine 100 bis 200 Meter breite Schlucht fließt. In kleinen Seen wird das Flusswasser gestaut, um dann über sieben Wasserfälle in die Tiefe zu stürzen. Auf den 14 der istrischen Küste vorgelagerten Inseln scheint die Uhr stehen geblieben zu sein: Einen Teil der Naturgeschichte stellen dichte Wälder, knorrige Eichen, Alleen aus Kiefern und Zypressen sowie ein 1.600 Jahre alter Olivenbaum dar. Im Nationalpark Brijuni wurden im 19. Jahrhundert die dichten Steineichenwälder teilweise gerodet. Dafür wurde in dem besonderen Ferienort ein Park angelegt, auf dessen groß angelegten Wiesen komplette Herden von Damhirschen und Gämsen weiden. Hier sind auch etliche Kulturdenkmäler wie die Sommerresidenz des römischen Kaisers, die Überreste eines byzantinischen Castrums sowie Bauwerke aus der venezianischen Zeit zu finden.




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